YNBA/SF

Hat etwas gedauert, bis ich dazu gekommen bin, das hier aufzuschreiben. Aber: besser spät als nie. Erster Eindruck von San Francisco: die haben das stylischste ÖPNV-Logo. Ever.


CC-Muni-Logo von Dotpolka

Ziemlich direkt nach meiner Ankunft im Hostel musste ich dann schon wieder los, um meinen TrasportedSF-Bus zu Yuri’s Night nicht zu verpassen. Treffpunkt dazu war ein neues (wenn auch noch nicht geöffnetes) Restaurant namens Frjtz im Hayes Valley. Da (ins Frijtz und ins Hayes Valley) muss ich bei nächster Gelegenheit noch mal hin, sehr nette Gegend mit kleinen Independent-Stores, Cafés und so. Nach der einigermaßen ungewöhnlichen Busfahrt (TransportedSF bietet hauptsächlich nächtliche Wochenendfahrten mit Stops in verschiedenen Bars und Clubs der Stadt an, der Bus ist entsprechend umgebaut worden) dann Ankunft am Ames Research Center der NASA. Auf den ersten Blick ganz beeindruckend, auf den zweiten aber auch nicht viel spekakulärer als zum Beispiel unsere heimischen Osmohallen. Vermutlich fehlte mir da einfach das Abgerockte, schließlich ist das Gelände ja noch in Betrieb. Von dem »spacigen«, das man ja immer unwillkürlich mit der NASA in Verbindung bringt, war auch nicht viel zu spüren. Das Nachmittagsprogramm war auch einigermaßen unspektakulär mit Vorträgen (die man dank hohem allgemeinem Lärmpegel kaum verstehen konnte) und – wer’s mag – einer Flugshow.

Interessanter wurde es dann gegen Einbruch der Dunkelheit mit dem Start des Musikprogramms. Ich war ja hauptsächlich wegen Paul Rose aka Scuba gekommen und war vor allem darauf gespannt, wie Kalifornien sich mit Dubstep verträgt. Kurz gesagt: Es geht so. Es lief einigermaßen für ihn, allerdings waren die eher klassischen Breakbeatsets vor (Tipper) und nach (Eskmo) Scuba deutlich besser besucht und wurden ziemlich abgefeiert. Ein paar Leute konnten sich aber doch ganz gut mit den schleppenden Beats und wabbelnden Bässen anfreunden; letztere kamen allerdings dank mittelmäßiger PA auch nicht sonderlich gut rüber (und hier im Video noch schlechter):

Den Anfang von Amon Tobin habe ich dann noch mitbekommen, der Ninja Tune Mann scheint hier recht beliebt zu sein. Mir hat’s auch gefallen, ich war dann aber doch zu platt, um noch weitere drei Stunden auf John Tejada zu warten und bin wieder via TransportedSF zurück in die City gefahren. Mehr Fotos & Videos von Yuri’s Night gibt’s in der Flickr Gruppe.

Sonntag und Montag war dann mehr Sightseeing und so – nichts spektakuläres, hat aber dank prima Wetter viel Spaß gemacht. San Fran gefällt auf jeden Fall, Ende Mai geht’s dann um die Google I/O herum nochmal für ein paar Tage hin. Hier noch ein paar visuelle Appetithäppchen aus meinem Cali-Set:


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