Whatpeopleplay

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Whatpeopleplay ist der neue Online-Shop des wordandsound-Vertriebs, hierzulande seit Jahren eine Bank, wenn es um die Distribution elektronischer Musik geht. Damit gibt es ab sofort neben dem altbewährten schwarzen Plastik auch MP3 im Repertoire der Hamburger. Das legt natürlich sofort den Vergleich mit dem Platzhirsch Beatport nahe. Was mir da im direkten Vergleich als erstes positiv auffällt, ist die Umsetzung mit good old plain HTML. Das Beatport Flash-UI finde ich nämlich (im Gegensatz zu vielen anderen Leuten, ich weiß) absolut nervtötend. Zwar ist das Ausklapp-JS-Menü auf whatpeopleplay, mit dem man sich durch die Musikstile klickert, auch nicht gerade die Krönung der Usability, sonst macht die Seite aber eine recht aufgeräumten Eindruck und man findet sich schnell zurecht. Etwas gewöhnungsbedürftig sind zuerst die Sprechblasen-Popups, die detailliertere Infos zu den einzelnen Releases zeigen, wenn man die Maus über die Cover bewegt. Wenn man sich daran gewöhnt hat, bekommt man so aber einen schnellen Überblick über die Details der einzelnen Releases.

Kommen wir mal zum Kern der Sache: Musik. Die gibt’s hier größtenteils kodiert als 320kb/s MP3 – erfreulicherweise ohne DRM-Quatsch. Wave-Downloads, wie sie die Konkurrenz gegen Aufpreis anbietet, gibt es bislang nicht. Einzelne Tracks schlagen dabei mit 1,49€ zu Buche und können per Kreditkarte oder PayPal bezahlt werden.

Ein wirklich feines Feature für Live-User sind die sogenannten Live Ready Files. Für einzelne Tracks werden dabei direkt die ASD-Files kostenlos zum Download mit angeboten, die in Live die Beatmarker abspeichern. Damit kann dann wirklich direkt nach dem Download gearbeitet werden, was ja sonst leider immer mit einiger Vorarbeit verbunden ist. Dieses Schmankerl gibt es zwar leider noch nicht für den ganzen Katalog, aber das wäre für den Start wohl auch etwas viel verlangt.

Insgesamt ein gelungener Start und dank des wordandsound-Backgrounds natürlich auch direkt mit einem sehr ordentlichen Katalog ausgestattet. Ich werde zwar trotzdem weiter Platten kaufen, aber der iPod will ja auch gefüttert werden, und dafür lohnt sich ein Besuch dann sicher allemal.

2 Kommentare

  1. Eikman

    Na das mit dem .asd files muss ich mal ausprobieren. Wenn das klappt wäre das definitiv eine Zeitersparnis. Aber Ich bin ja eher der Meinung dass man keinem Loop trauen soll das man nicht selbst gewarped hat ;)

  2. Matthias

    Dass sie auf Flash verzichten, finde ich auch sehr angenehm. Und je größer die angebotene Formatvielfalt, desto besser (natürlich sollen die nicht 20 verschiedene anbieten, aber Zusatznutzen ist immer gut). Was mich auf den ersten Blick etwas verwirrt: Es werden Releases in 2008 schon jetzt angeboten. Ist das Pre-Ordering? Steht nicht explizit dabei, oder hab ich da was übersehen?

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