The big Apple

10 Minuten kosten 1$, daher nur in aller Kuerze (und ohne Umlaute…)

In Toronto habe ich das erste Mal die Bekanntschafft eines amerikanischen Immigration Officers gemacht. Und es war einer, wie er im Buche steht: Dick, muerrisch, und er liess einen jede Sekunde spueren, dass es von seinem Wohlwollen abhaengt, ob man einreisen darf oder nicht. Durfte ich dann, aber irgendwie widerstrebt es mir doch ziemlich, dass da jetzt irgendwer meine Fingerabdruecke und ein Foto zusammen mit den Daten aus meinem Pass abspeichert. Naja.

Nach der Ankunft im La Guardia Airport musste ich erstmal auf meine Shuttlebus warten, der dann mich und sechs andere Ankoemmlinge erstmal kreuz und quer durch Manhatten gekurvt hat. Einem steht ja echt der Mund offen, wenn man zum ersten Mal diese unglaublichen Menschenmassen sieht, die sich hier durch die Haeuserschluchten schieben – vorzugsweise zu Fuss oder per Taxi. Das Hostel sah dann – oh Wunder – in Echt irgendwie viel kleiner aus als auf den Fotos im Internet. Immerhin ist es halbwegs sauber und momentan sind in unserem sechs Bett Zimmer auch nur zwei Betten belegt, so dass einigermassen Ruhe herrscht.

Okay, jetzt habe ich doch noch einen Dollar eingeworfen…

Am ersten Tag habe ich bei einem Kurzbesuch an der City University feststellen muessen, wie komfortabel es sich an einer deutschen Uni studiert. Hier herrscht ein unglaubliches Gewusel, un die Kurse gehen regelmaessig bis 10 Uhr abends, und sollen demnaechst sogar auf den Sonntag ausgeweitet werden. Die City University liegt naemlich in der teuersten Wohngegend der USA, und da muss jeder Raum moeglichst gut genutzt werden. Anschliessend ging es dann noch durch Soho und Abends zum Pizzaessen. Ich habe selten in einem Restaurant dermassen schnell mein Essen bekommen (nein, es war kein Pizza Hut), und dabei war es auch noch recht voll.

Geschmeckt hat es jedenfalls, und der zweite Dollar ist auch schon fast wieder “weg-gebloggt”, ich werde mich jetzt also mal zo meinem Zimmerkollegen aus Oxford gesellen. Robotik-Student, ganz interessant.

Bald mehr…

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