Semacode

SemacodeDurch den heute auf Heise Online erschienen Artikel über Semapedia bin ich auf das Semacode Projekt gestoßen. Die Idee dahinter ist, physische Gegenstände durch Aufkleben von 2D Barcodes mit Websites zu verlinken. Sieht man einen solchen Barcode (rechts z.B. den für mein Blog), kann man ihn mit der Handykamera fotografieren. Eine entsprechende Software decodiert den Barcode und ruft die entsprechende Website auf. Wenn das wirklich gut funktionieren sollte, hat diese Erfindung unglaubliches Potenzial. In New York breiten sich die Barcodes anscheinend schon ziemlich schnell an allen möglichen Gebäuden aus, und Semapedia nutzt die Technologie, um Wikipedia-Artikel zu verlinken.

Als Anwendung könnte ich mir neben dem direkten Aufruf von weiteren Infos von der Website auch ein moblies Bookmark-System vorstellen. Wenn man unterwegs ist, sammelt man erstmal Tags von Gebäuden / Gegenständen / wasauchimmer, um sich dann zu Hause in Ruhe weitere Infos zu holen.

Man kann sich aber auch gleich das nächste Spam-Szenario ausmalen. Schlechte Menschen überkleben die Original-Tags mit solchen, die irgendwelche Nigeria-Connection Webseiten (wahlweise natürlich das übliche Viagra / Rolex Zeugs) verlinken – sehen kann man das natürlich nicht, die Tags sind ja nur maschinenlesbar. Aber malen wir mal nicht gleich den Teufel and die Wand. Sobald ich ein neues Handy habe, werde ich mir das auf jeden Fall mal installieren und ausprobieren, ob das vernünftig funktioniert (auf meinem T630 läuft die Software nämlich leider nicht). Die Idee ist jedenfalls großartig.

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