Scheinöffentlicher Raum →

Shopping Malls nach amerikanischem Vorbild drängen nicht nur kleine, inhabergeführte Geschäfte aus den Innenstädten und sind in den allermeisten Fällen sehr hässlich. Sie privatisieren auch den öffentlichen Raum – mit teilweise sehr absurden Folgen, wie im oben verlinkten Artikel zu lesen. Ist das jetzt schlimmt, dass die Herrschaften dort ihr Gedicht nicht aufsagen konnten? In der Konsequenz schon. Habt ihr mal überlegt, warum beispielsweise die Verkäufer der Draußen immer vor den Münster Arkaden stehen, und nie drinnen?

Felix Schwenzel sieht da Parallelen zur Entwicklung im Netz, was durchaus naheliegend ist. Wer mal versucht hat, etwas bei Facebook zu posten, das nicht der dortigen Hausordnung entspricht, wird wissen, was Felix meint.

3 Kommentare

  1. JP

    Schlimm wird es, wenn ganze Wohnviertel abgeriegelt werden und ein Wachdienst kontrolliert, wer da ein und aus geht.

  2. Carsten

    Genau, die Idee von “Gated Communities” geht auch in diese Richtung. Wobei man dort ja gerade nicht den Eindruck erwecken will, dass die Viertel öffentlich sind.

  3. Arnold Voss

    Noch ein anderer Artikel bei den Ruhrbaronen zum Thema:

    http://www.ruhrbarone.de/index.php?s=Staubsaugereffekt

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