Musik, die gut aussieht (3)

Beim ersten mal ging es um eine einzelne 10″, beim zweiten mal um die gesammelten Plattencover einer Band – in Teil drei unserer kleinen Serie nehmen wir uns mal das Erscheinungsbild ein kompletten Labels vor.

Dial Records wurde 1999 in Hamburg von David Lieske (a.k.a. Carsten Jost), Paul Kominek (a.k.a Turner / Pawel) und Peter M. Kersten (a.k.a. Sten / Lawrence) aus der Taufe gehoben. Seitdem sind bei Dial 42 Maxis und 12 Longplayer erschienen, neben den Labelgründern stechen im Katalog natürlich vor allem Efdemin, Pigon und Pantha du Prince heraus.

Ob der deepe Grundcharakter der Techno/Housetracks, der das Label ausmacht, auf hanseatische Melancholie zurückzuführen ist, kann ich nicht sagen. Jedenfalls spiegelt sich dieses Reduzierte, Unbestimmt und oft auch etwas Düstere auch in den Dial Plattencovern wieder. Fast immer in schwarzer Grundfarbe gehalten, fallen sie oft im Regal erst gar nicht auf. Wenn doch, weiß man aber meist direkt, was man da in der Hand hält. Das Coverartwork – oft in Form von Fotos – stammt meist vom jeweiligen Produzenten selbst, um das handwerkliche Drumherum kümmert sich ITF Grafik Design.

Ich habe den Dial-Katalog zwar längst nicht komplett, aber die eine oder andere Platte steht natürlich schon im Regal:

Efdemin – Efdemin (Dial LP 10)

Various – Dial 30

Sten – The Essence (Dial LP 12)

Pigon – Promises (Dial 39)

Lawrence – Pond (Dial 37)

Pigon – Little Albio Street (Dial 33)

Various – You Are My Mate (Dial 40)

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