Musik, die gut aussieht (2)

Es ist schwierig, bei Lemon Jelly irgendein herausragendes Plattencover auszusuchen. Seit der ersten Platte sticht jedes Release so sehr durch diesen LJ-eigenen Illustrationsstil heraus, dass Fred Deakin und Nick Franglen es sich sogar erlauben können, ihre Cover gar nicht zu beschriften. Dazu kommt extrem hochwertige Verarbeitung und aufwendige Gimmicks wie Dreifachklappcover oder (wie bei »’64–’95«) Alben, die in der fünffach 10″ Box in die Plattenläden kommen.

Ein kleine grafische Rundreise durch die Lemon Jelly Platten in meinem Schrank:

Dass die Lemon Jelly Platten gut aussehen, ist übrigens kein Wunder: Die Londoner Designschmiede Airside hat sich von Anfang an um das LJ-Erscheinungsbild und die Musikvideos gekümmert; was durchaus Sinn macht, Fred Deakin ist schließlich Miteigentümer von Airside und betreibt Lemon Jelly wohl eher als Nebenprojekt. Vielleicht hat Deakin bei Airside einfach zu viel zu tun hat – wie man hört, wird es nämlich leider in absehbarer Zeit nichts neues von Lemon Jelly geben.

Über Airside gibt es übrigens ein kurzes Portraitvideo bei Apple Pro – natürlich leicht werbeverseucht, trotzdem ganz interessant.

Lost Horizons wurde auch schon bei Sleevage gelistet, sehe ich gerade. Für mehr harte Fakten: zur kompletten Lemon Jelly Diskographie bei Discogs.

2 Kommentare

  1. Ben

    Kommt mir vor wie eine kleine grafische Rundreise durch die Lemon Jelly Platten in MEINEM Schrank ;) Gruß

  2. Musik, die gut aussieht (3) - flashfonic.de

    […] ersten mal ging es um eine einzelne 10″, beim zweiten mal um die gesammelten Plattencover einer Band – in Teil drei unserer kleinen Serie nehmen wir uns […]

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