Luciano, SMD & Âme für Fabric

Fast alles, was in der Welt der elektronischen Musik Rang und Namen hat, findet sich auch im Katalog der seit 2001 bestehenden Fabric und Fabric Live Serien. Die Qualität beschränkt sich dabei nicht auf die charakteristischen Metallboxen, auch die Mixe selbst überzeugen in den meisten Fällen. Einige Ausgaben, wie Ricardo Villalobos’ Fabric 36, haben außergewöhnlich viel Aufsehen erregt – hat dieser doch mal eben den DJ Mix neu definiert und seine Ausgabe komplett aus eigenen, unveröffentlichten Tracks zusammengesetzt. Mir persönlich hat die Fabric 37 von Steve Bug sehr gut gefallen.

Die Fabric-Serie bekommt jetzt mit der Nummer 41 Zuwachs von Luciano. Der Cadenza-Labelchef (übrigens die Plattenfirma mit den stylischsten Coverdesigns) packt hier seinen locker schwingenden, aber trotzdem druckvollen Sound ins Fabric-Format. Mit It’s getting late hat er auch einen meiner Lieblinge mit an Bord. Ich warte schon seit Lucianos Essential Mix im Januar darauf, dass das Ding endlich rauskommt. Für seinen Fabric Mix steht das schon fest, der kommt am Montag in die Läden. Hier die Tracklist:

01. Rhadoo – Slagare – Cadenza Records
02. Brothers’ Vibe – El Baile [Acapella]– Som Underground
03. D’Julz – Yo Momo – Intacto Records
04. Los Updates Ft. Luciano – Getting Late [Luciano’s Getting Late Remix] – Candenza Records
05. Reboot – Be Tougher – Cadenza Records
06. Alex Picone – Floppy – Cadenza Records
07. Sety – Mogane (Guillaume & The Coutu Dumonts Remix) – Circus Company
08. Johnny D – Orbitalife – Oslo Records
09. Julien Jabre – Jungle Beatz – Defected
10. M83 – In Church – Gooom Disques
11. Inner City – Good Love [Luciano Remix] – KMS
12. Phuture – Rise From Your Grave [Tiefschwarz Remix] – Strictly Rhythm
13. Schneider, Galluzzi – Albertino – Cadenza Records
14. D’Julz – So You Know – Ovum
15. Kenny Larkin – You Are Original – Planet E
16. Chymera – Arabesque – Tishomingo

Ebenfalls die Katalognummer 41 haben Simian Mobile Disco verpasst bekommen, allerdings in der FabricLive Serie. Hier dürfte es (zumindest zwischendurch) etwas krachiger zu Werke gehen. James Ford und Jas Shaw flöten mal wieder getrost auf Genre-Grenzen, das können sie ja ganz gut. Vor der FabricLive 41, die am 11. August erscheint, kommt am 28. Juli übrigens noch Sample and Hold raus. SMD haben Kollegen wie Joakim, Beyond The Wizard’s Sleeve, Pinch und Shit Robot um Remixe der Tracks ihres Debütalbums Attack Decay Sustain Release gebeten – den Namen nach klingt das ja schon mal ganz gut, und soweit ich das sehe, sind auch keine bereits veröffentlichen Remixe dabei. Ach ja, auf der FarbicLive sind übrigens diese hier drauf:

01. Tomita – The Firebird – Infernal Dance Of King Kastechi [Clean Version] – SonyBMG
02. Sisters Of Transistors – The Don – This Is Music
03. Simian Mobile Disco – Simple – Wichita
04. Hercules And Love Affair – Blind [Serge Santiago Version] – EMI
05. Smith N Hack – Space Warrior – Errorsmith and Soundhack
06. Discodeine – Joystick – Dirty
07. Shit Robot – Chasm – DFA
08. Perc & Fractal – Up Tool – Kompakt
09. Metro Area – Miura – Environ
10. Worthy – Crack EI – Leftroom
11. Moon Dog – Suite Equestria – Roof
12. Fine Cut Bodies – Huncut Hacuka – Chi Recordings

13. Bentobox vs Chordian – Aemono – Imprimé
14. Jelo & DeadMau5 – The Reward Is Cheese – Rising Trax
15. Simian Mobile Disco – Sleep Deprivation [Simon Baker Remix] – Wichita
16. Popof – The Chomper [LSD Version]– Turbo Recordings
17. Raymond Scott – Cindy Electronium – Basta
18. Paul Woolford Presents Bobby Peru – Erotic Discourse – 2020 Vision
19. Moebius Plank Neumeier – Pitch Control – Sky Records
20. Plastikman – Spastik – Mute
21. Green Velvet – Flash – Relief Records
22. The Walker Brothers – Nite Flights [Album Version] – SonyBMG

Zu guter Letzt noch ein Ausblick auf die Fabric 42. Die wird von Âme kommen und sorgt bei mir schon für Vorfreude. Abgesehen vom Cover und dem Release am 15. September gibt’s dazu aber anscheinend noch keine genaueren Infos. Oh, doch: falls ihr am 13. September in London seit, da gibt’s die obligatorische Releaseparty im Fabric. Âme bringen die Innervisions-Mates Dixon und Marcus Worgull mit, und wem das zu deep ist, der kann sich von Ivan Smagghe und Anthony Rother auf die 12 geben lassen.

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