Feist live @ Hollywood Bowl


CC-Feist von Quique López

Am Sonntag haben wir uns noch mal auf den Weg Richtung Süden, genauer gesagt nach Los Angeles, gemacht. Feist stand auf dem Programm in der als tolle Konzertlocation hoch gelobten Hollywood Bowl. Das Konzert lief im Rahmen der vom Namen her etwas dubiosen KCRW World Festival Reihe – bei »World Music« schüttelt es mich ja immer ein wenig, aber nerviges Ethno-Geseier blieb uns an dem Abend zum Glück weitgehend erspart. Nur die erste Vorband Pacifika passt vielleicht noch in diese Schublade, meine Tasse Tee war es jedenfalls nicht. Interessanter wurde es da schon bei Sharon Jones & The Dap Kings. Die mittlerweile 52jährige Soulqueen hat wirklich den Funk mit Löffeln gefressen, das kann man nicht anders sagen. Das war schon eher nach meinem Geschmack.

Und dann Feist. Ich hatte mir das Konzert ziemlich anders vorgestellt, muss ich sagen. Ich war positiv überrascht, wie gut gelaunt, lustig und unterhaltsam die Kanadierin auftritt – das erwartet man bei ihren größtenteils doch ruhigeren Stücken eigentlich nicht unbedingt. Auch die Party kam nicht zu kurz, bei Stücken wie My Moon My Man, 1,2,3,4 und vor allem See Line Woman drosch die junge Dame ganz beachtlich auf ihre Gitarre ein, was vom Publikum entsprechend abgefeiert wurde. Insgesamt ein toller Abend, zu dem die wirklich tolle Location eine Menge beigetragen hat. In der Bowl ist es nämlich ausdrücklich erwünscht, eigenes Essen und Getränke mitzubringen, so dass sich schon Stunden vor dem Konzert auf dem gesamten Gelände Picknickatmosphäre breit gemacht hat.

Die Sesamstraßenversion von 1,2,3,4 haben wir übrigens nicht zu hören bekommen:

Apropos Sesamstraße: da wird neuerdings auch gerappt.

2 Kommentare

  1. *aid*

    oh man,
    Sharon Jones & The Dap Kings haben auch gespielt.
    neid, die würde ich auch gerne mal sehen.
    ist definitiv meine lieblingsband/sängerin in dem bereich.

    beste grüße
    *

  2. Spotifeist – flashfonic.de

    […] Das freut mich sehr, auch wenn ich mir fast hunderprozentig sicher bin, dass die Show nicht an das fantastische Konzert vor vier Jahren in LA rankommen […]

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