Die Kopierkarte hat ausgedient

Die alte CopycardGenerationen von Studenten, Hiwis und Profs (und was sich sonst noch so alles in der Uni rumtreibt) haben sie verflucht: Die Kopierkarte. Immer, wenn man mal dringend was kopieren muss, hat man entweder keine Kopierkarte zur Hand, es ist nicht mehr genügend Guthaben drauf, oder – besonders beliebt – obwohl man gerade eine neue Karte gekauft hat, weigert sich das externe Zahlgerät, diese zu akzeptieren. Dann kann man entweder seine 5,20 € wegwerfen, oder man darf an zentraler Stelle (die meistens eine längere Fahrt mit dem Rad entfernt liegt) die defekte Karte gegen eine hoffentlich funktionierende umtauschen. Eine Riesenfreude also, dieses Kopierkartensystem.

Gestern kam dann über den Email-Verteiler die Kunde vom nahenden Ende dieses Relikts aus vergangenen Zeiten. Der Vertrag der Uni mit der Firma, die das topmoderne System zur Verfügung stellt und wartet, läuft aus. Die besonders gute Nachricht ist, dass schon bis zum Ende diesen Jahres (ich hoffe immer noch, dass das kein Verschreiber war) alle Kopierer an der Uni gegen neue Geräte ausgetauscht werden sollen, an denen man dann mit der Mensacard (!) zahlen kann.

Das nenne ich mal fortschrittlich. Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass auch gleich der Studentenausweis mit auf diese Karte gepackt wird, und man auch seine Hochschulsportkurse damit bezahlen kann. Aber das wäre wohl ein bisschen viel verlangt. Oder will jemand auf seiner Mensacard PayBack Punkte sammeln?

Ein Kommentar

  1. el-flojo

    Dass ich das noch erleben darf! Jetzt weiß ich auch, weshalb es sich gelohnt hat, so lange an der Uni auszuharren…

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.