Posts zum Thema ‘Tool’

Outbox

Dass da nicht jemand eher drauf gekommen ist. Und 5$ im Monat scheint eigentlich ein ganz guter Deal dafür, seine ganze Post eingescannt und sortiert zu bekommen. Wenn man kein Problem damit hat, dass da jemand potentiell seine ganze Post mitliest: Kracherservice.

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Google Voice Search für iOS

Da sieht Tante Siri alt aus. Und im Gegensatz zu Siri funktioniert Google Voice Search (App Store) übrigens tatsächlich so schnell wie im Video gezeigt. Ich überlege sowieso schon sehr stark, es mal mit dem Nexus 4 zu versuchen, statt bei der demnächst anstehenden Vertragsverlängerung das iPhone 5 zu nehmen.

First world problems.

Going digital: One month, no wallet


Foto: CC Ariel Zambelich/Wired

Christina Bonnington schreibt für die amerikanische Wired und macht gerade ein interessantes Experiment: Sie versucht, einen Monat lang ohne Portemonnaie durch den Alltag zu kommen. Kein Bar- oder Plastikgeld, kein Ausweis, kein Führerschein. Stattdessen nur ihr Telefon mit ein paar Apps und Google Wallet.

In der Bay Area funktioniert das erstaunlich gut, bis auf die zu erwarteten kleineren Zickerein der Technik. Die Einkaufsmöglichkeiten scheinen durchaus vielfältig zu sein, nur am Türsteher eines Clubs scheitert sie kläglich, er gibt sich nicht mit einem Photo von ihrem Führerschein zufrieden. Im neuesten Teil der Serie (die vorherigen Beiträge sind von dort verlinkt) versucht sie gar, mit der Methode in Urlaub nach Hawaii zu fliegen. Wer die TSA kennt, wird das ähnlich mutig finden wie ich (Spoiler: funktioniert, nach einer ausgiebigen Fragerunde – und wohl nur, weil es ein Inlandsflug war). Auto mieten geht wiederum nicht, auch hier wird der echte Führerschein und eine richtige Kreditkarte gebraucht.

Vielleicht will die ja jemand von der deutschen Wired das hierzulande mal ausprobieren? Ich würde dann allerdings vorher den Kühlschrank ordentlich voll machen, das Ergebnis wird wahrscheinlich sehr viel ernüchternder sein als im Silicon Valley.

~/.osx

Mathias Bynens sammelt auf GitHub Optionen zur Konfiguration von Mac OS X, die nicht über die Systemeinstellungen per UI verfügbar sind.

Terms of Service: Google Drive vs Microsoft SkyDrive vs Dropbox

Leider nur als Screenshot, aber: Holy cow! Ich habe zwar sowieso keinen Grund gesehen, von Dropbox zu Google Drive zu wechseln. Aber wenn man sich das hier anschaut… Puh.

UPDATE: In Deutschland hören sich die Nutzungsbedingungen wesentlich weniger alarmierend an – danke an Barto für den Hinweis.

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Vestax V-MIDI

Eigentlich liegt es auf der Hand: Warum soll der Digital-DJ noch seinen Laptop zum Auflegen mitschleppen, wenn die Musik auch vom Tablet oder im Extremfall sogar vom Handy kommen kann? Für den Fall bringt Vestax demnächst den V-MIDI auf den Markt, ein MIDI-Interface für iOS Geräte. Da drängt sich natürlich vor allem das iPad auf.

Klingt eigentlich sehr praktisch: iPad, V-MIDI und den DJ-Controller der Wahl einpacken – fertig. Leider bleibt das wohl auch mit dem V-MIDI weiterhin (Achtung, Wortwitz) Zukunftsmusik. Denn prinzipbedingt kann der kleine Puck natürlich nur einen Audiokanal ausgeben. Vestax zeigt zwar in den Setup-Beispielen auch ein DJ-Setup, allerdings ist da der Kopfhörer einfach nur per Splitter angeschlossen – ergo gibt der nur das aus, was sowieso aus den Boxen kommt. Vorhören? Njet. Das ist also nur was für DJs, die komplett im Blindflug auflegen wollen. Oder natürlich für Musiker, die so MIDI-Controller aller Arten an ihr Mobilgerät anschließen können und damit beliebige Core-MIDI fähige Apps steuern können. Das klingt schon eher nach einem attraktiven Einsatzszenario. Und mit 169€ hängt Vestax auch die Preislatte nicht zu hoch. Wenn das kleine Ding dann auch noch so gut klingt, wie es aussieht, macht man vermutlich nicht viel falsch, solange man es nicht zum Auflegen kauft.

Sparrow iPhone

Sparrow auf dem Mac mag ich im Prinzip sehr, der Mailclient hat nur eine gravierende Schwäche: die Suche ist im Vergleich zum Webinterface von Gmail schleichend langsam. Und da das bei mir so ziemlich die meistgenutzte Funktion ist (zumindest am Rechner), bin ich dann doch irgendwann zurück zum Webinterface.

Auf dem iPhone durchsuche ich eher selten mein Mailarchiv, außerdem ist die Suche auch im iOS Mailclient ziemlich träge. Auf dem Taschentelefon zählt für mich vor allem die Bedienbarkeit und ein optisch ansprechendes UI, das flüssig funktioniert (aus diesem Grund habe ich kürzlich auch den hauseigenen Twitterclient durch Tweetbot ersetzt – großartige App übrigens).

Der erste Eindruck von Sparrow iPhone ist jedenfalls gut – mal sehen, wie sich das bewährt. Kleiner Wehrmutstropfen: (noch) keine Push Notifications. Aber das kann ja auch mal ganz befreiend sein.

⌘⇧T

Heute aus der Kategorie Browsen für Dummies: mit ⌘⇧T wird der letzte geschlossene Tab wieder geöffnet. Funktioniert in Chrome und Firefox. In Safari und Opera tut’s ein simples rückgängig à la ⌘Z.

Aufschreiben soll ja angeblich dabei helfen, sich Dinge zu merken. Schauen wir mal.

Brache, die

  1. brachliegendes Feld, Land
  2. Zeit, während deren ein Acker brach liegt

Sich zu entschuldigen, dass auf dem Blog wenig bis gar nichts passiert, ist ja auch irgendwie 2009. Dennoch wurmt es mich ein bisschen, dass sich die Kommunikation durchaus spannender Dinge immer mehr auf andere Plattformen verschiebt. Dabei sollte das hier passieren, in einem angemessenen Rahmen, wo zum Beispiel eine tolle Platte gewürdigt werden kann, ohne von Statusmeldungen à la

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flankiert zu werden und zwischen anderen Belanglosigkeiten unterzugehen. Man hängt sich ja ein schönes Bild auch ins eigene Wohnzimmer und nicht in die Bushaltestelle vor’m Haus, zwischen die Großraumdiscowerbung.

Soweit, so gut. Wäre da nicht das Problem mit der Zeit. Hierher zu kommen und den Editor anzuwerfen braucht dann doch immer etwas mehr Motivation und Zeit, als die Dinge einfach dort zu lassen, wo sie entstehen. Dabei wären sie zu einem guten Teil auch hier interessant, die ganze Fotos, Bookmarks, Likes, Kommentaren, Amens undsoweiterundsofort. Daher habe ich schon länger überlegt, wie man solche externen Inhalte hier einbauen kann, ohne gleich die kompletten Feeds hier zu integrieren, was definitiv zu einem Overkill führen würde.

Die Lösung kam jetzt mit ifttt ins Haus – von dem Dienst dürfte ja inzwischen jeder gehört haben, der nicht unter einem Stein lebt. Ich fand die Idee, Webdienste nach dem Prinzip if this then that zusammen zu stöpseln von Anfang an sehr gut, allerdings ohne eine richtige Idee zu haben, was man nun damit sinnvolles tun kann. Dabei übersah ich natürlich, dass ifttt die perfekte Lösung für mein kleines Content-Problem liefert: Einfach ein paar Tasks gebaut, die mit bestimmten Tags versehenen Content aus verschiedenen Channels hier postet – et voilà: siehe nächster Post.

Beta+ →

Wir starten mit einer frühen Testphase, dem sogenannten Field Trial (Feldversuch), ihr könntet also noch auf ein paar Ecken und Kanten stoßen, und das Projekt kann momentan nur auf Einladung genutzt werden.

Auch wenn das alles schon sehr hübsch aussieht, was sie da machen, wundert mich das frühe auf-den-Markt-werfen von Google+ doch sehr. Das ist schließlich schon mal in die Hose gegangen. Und vermutlich wird (zurecht) niemand für ein halb fertiges Social Network dem Fatzebuch den Rücken kehren.