Posts zum Thema ‘Shop’

Innervisions vertreibt auf eigene Faust

Dixons Innervisions-Gang – dabei so illustre Namen wie Henrik Schwarz, Âme oder Tokyo Black Star – ist ja durchaus für unkonventionelle und innovative Konzepte rund um ihr Label bekannt. Als Beispiel sei da nur mal das Vinylabo genannt. Der neueste durchaus überraschende Schritt ist die Entscheidung, die Releases auf Innervisions ab sofort selbst zu vertreiben. Dabei wird es die Platten jeweils in den ersten drei Wochen exklusiv im hauseigenen Onlineshop Muting The Noise geben, danach werden einige Platten an befreundete Plattenläden rausgegeben. Davon ausgeschlossen sind explizit Onlineshops, die kein Ladengeschäft haben.

Einerseits ist das natürlich finanziell nachvollziehbar – gerade bei einem Label, das Wert auf hochwertiges Artwork legt, schmerzt natürlich jeder Euro, der für Dinge wie Vertrieb drauf geht. Und auch die Idee, Plattenläden zu unterstützen, finde ich sehr sympathisch. Allerdings befürchte ich, dass der Schuss ein nach hinten losgeht, denn letzten Endes bedeutet das für die Kunden, dass sie (sofern sie nicht in Berlin wohnen) durch die Versandkosten oft bei Preisen weit jenseits von 10€ für eine 12″ landen, was schon recht happig ist. Andererseits hat Dixon natürlich schon oft einen guten Riecher für neue Geschäftsmodell gehabt, von daher bin ich gespannt, wie gut das funktioniert.

Die Gerüchteküche munkelt übrigens, dass Dixon zu einem Gastspiel in Münster überredet werden konnte, irgendwann im Herbst. Dazu bald mehr.

Swim Remixes

Caribou lässt sein großartiges Album Swim bearbeiten. Illustre Namen wie Junior Boys, Gold Panda, DJ Koze und MCDE versprechen nicht zu viel – und bei gerade mal fünf (Amazon) oder sechs (iTunes, inkl. DJ Koze Bonusremix von Odessa) Euro für ein komplettes Remixalbum kann man wohl sowieso nicht meckern. Einziger Wermutstropfen für Vinylsammler: leider nur digital, soweit ich das gesehen habe. Dafür kann man hier schon mal reinhören:

Swim Remixes by Caribouband

Yard Sale

Wir brauchen Platz, deshalb habe ich mal bei eBay ein bisschen Technogeschichte reingestellt: 15 Jahre Groove Magazin, fast komplett und mit fast allen CDs, und einmal das komplette Archiv des Slices DVD Magazins, Von der ersten Ausgabe 2005 bis zur Nummer 02-2010.

Hot Source Records 001

Hot Source Records 001

Hot Source war bislang vor allem die Flagge, unter der ein über ganz Europa verstreutes DJ-Kollektiv aus guten Freunden und Bekannten durch die Clubs getingelt ist. Das soll auch weiterhin so bleiben, allerdings – die Überschrift verrät es schon – ist nun mit Hot Source Records auch das hauseigene Label gestartet. Den Einstand bestreitet Sneaky, der einigen vielleicht noch als Mitglied von Fingathing bekannt ist, gemeinsam mit Barbara Panther. Auf der B-Seite der auf 500 Stück limitierten 7″ treibt Robot Koch sein Remix-Unwesen. Geshoppt und angehört werden kann das gute Stück direkt bei Hot Source, oder alternativ bei HHV. Die Releaseparty geht am 26. November im Berliner Tacheles über die Bühner, Katalognummer 002 – wieder als auf 500 Stück limitierte 7″ – ist für Anfang Dezember geplant.

Home is where the turntable is.

Retreat Bag

Gangsta Lean

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Tolles modulares Plattenregal, das sich vermutlich sehr gut in unserem neuen Wohnzimmer machen würde. Leider bräuchte ich von diese schicken Würfeln ungefähr 50, um meine Plattensammlung unterzukriegen. Da sprengt der sonst eigentlich ganz annehmbare Preis von $35 pro Einheit (bei etsy.com) dann doch den Rahmen, wie man mit wenig Kopfrechenarbeit herausbekommen kann. Also doch wieder Expedit.

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[via]

PX 200

Vor einer Weile war ich auf der Suche nach einem »Bürokopfhörer«, die Vorgaben dafür waren recht eng abgesteckt:

– keine Stöpsel, weil die auf Dauer doch unangenehm im Ohr sein können
– geschlossenes System, um meinen Bürokollegen nicht zu nerven
– möglichst leicht, damit der Kopfhörer auch bei längeren Einsätzen angenehm sitzt
– nicht zu teuer, höchstens 50€

Sennheiser PX 200Die Wahl fiel schließlich auf den Sennheiser PX 200. Der erfüllt nicht nur alle vier Kriterien, ich bin auch sehr zufrieden mit dem Teil. Sehr neutraler Sound – für mich definitiv ein plus, hier und da wird ihm das allerdings auch als Schwäche im Bassbereich ausgelegt. Dabei ist es eigentlich logisch, dass so ein kompakter Kopfhörer nicht so viel Basswumms entwickeln kann wie zum Beispiel mein Auflegekopfhörer – der allerdings auch fünf mal so groß ist und ungefähr zwanzig mal so viel wiegt. Dass der Kopfhörer zusammengeklappt in der mitgelieferten Box transportiert werden kann, ist mir dabei ziemlich egal, kann aber sicher für den ein oder anderen praktisch sein.

Swine flew

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Shirt of the day. £15.99 + Shipping.

Juno Spring Sale

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CC-Sale von The Justified Sinner [sic!]

Seitdem das britische Pfund fast 1:1 mit dem Euro steht, ist der Onlineplatteneinkauf bei den Shops auf der Insel ja halbwegs erschwinglich. Vor allem Releases von dort heimischen Labels wechseln oft schon für gut 5 Euro den Besitzer, was die immer noch recht hohen Versandkosten relativiert.

Juno Records macht das Inselshopping diese Woche noch ein bisschen attraktiver – einfach beim Auschecken den Code SPRING09 eingeben, und den ganzen Einkauf gibt’s 10% billiger. Eine gute Gelegenheit, sich mit frischem Dubstep oder Drum & Bass Vinyl einzudecken.

Music Box

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Ich hatte zwischendurch mehrmals das Gefühl, der Zollmensch sei beim Tippen eingenickt. Aber nach einer halben Ewigkeit und 19% Mehrwertsteuer später konnte ich dann doch mein neues Shirt mit nach Hause nehmen.