Posts zum Thema ‘Politik’

Three Felonies a Day

Der CEO einer großen Telekommunikationsfirma verweigert der NSA die Zusammenarbeit und landet wenig später wegen angeblichem Insiderhandel im Knast. Wirtschaftskrimi? Von wegen.

In Zusammenhang mit solchen Geschichten sollte man sich vielleicht (noch mal) das Videointerview mit Edward Snowden ansehen:

Um es mit Jason Kottke zu sagen:

Free society, LOL ROFLcopter.

Dann kannst du stolz auf dich sein. →

Meine Eltern sind Deutsche und ich wurde in einem Krankenhaus irgendwo in Hessen geboren. Das hat mit Leistung nichts zu tun, das ist Zufall, also hört doch bitte auf von Stolz und Ehre zu reden als wärt ihr bei den Hunger Games.

Ein paar kluge und sehr unterhaltsame Worte zum Thema Nationalstolz von Patsy.

GEMA and the threat to German nightlife →

Beim Resident Advisor nehmen sie noch mal sehr detailliert die Entwicklungen rund um die GEMA-Tarifänderung auseinander und dröseln bei der Gelegenheit auch noch mal all das auf, was an der GEMA an sich falsch läuft. Sehr lesenswert.

Wealth Inequality in America

Ziemlicher Schocker. Mich würde mal interessieren, wie das für Deutschland aussieht.

[via]

Roncalli-Chef sauer auf Steinbrück: “Ein Clown ist kein Depp” →

Also ich wäre ja auch angepisst, wenn mich jemand mit Berlusconi verlgeichen würde. Gestern ging das übrigens noch als Satire durch.

Stattdessen habe ich mir einfach einen Pony schneiden lassen. →

Humor hat sie ja, die First Lady.

Kinder und Tiere gehen immer →

Nachdem LobbyPlag herausgefunden hat, dass der Bertelsmann Konzern offenbar fleißig Adressen von Kindern sammelt, macht Thomas Knüwer einen Vorschlag zur Güte:

Sollten Sie, liebe Leser, in den kommenden Wochen und Monaten ihre Daten einem Medienkonzern überlassen – zum Beispiel bei der Bestellung eines Abos oder eines E-Mail-Newsletters -, so verändern Sie doch ihren Namen ein wenig oder setzen den ihres Haustieres ein. Und zwar pro Medienhaus ein bestimmter Name. Diesen notieren Sie sich bitte und warten ab. Wann immer dann ein “seriöses Anschreiben” (wie es Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel es bezeichnet) sie erreicht, so lassen Sie es mich wissen. Und dann werden wir hier einfach mal eine Auflistung machen, was Daten so treiben, da draußen, in den Datenbanken der Adresshändler.

Die falsche Empörung →

Es ist nichts an Leiharbeit auszusetzen, solange sie ordentlich bezahlt und nicht zum Ersatz für reguläre Arbeit wird. Doch beinahe zeitgleich mit der Liberalisierung der Leiharbeit verschwand das Wort Beruf. Ebenso wie dessen Wortsinn wurde er durch „Jobs“ ersetzt – bis dahin galt als Job etwas, das man zeitweise und kurzfristig ausübte.

Sehr lesenswerter Artikel darüber, dass als Rindfleich verkauftes Pferdefleisch und Co. eigentlich nur die Symptome sind – das eigentliche Problem liegt ganz woanders.

Das Kraftfuttermischwerk und die Sache mit dem Geld, an dem es fehlt

Ronny und sein Kraftfuttermischwerk wurden im November wegen der angeblich unlizensierten Nutzung von drei Bildern im Blog abgemahnt. An der Sache stinkt einiges, angefangen bei der Frage, ob der Abmahner überhaupt die Rechte an den strittigen Bildern hat. Viele würden vermutlich jetzt den Schwanz einziehen, zähneknirschend die knapp 2000€ zahlen, um danach zumindest wieder ruhig schlafen zu können. Allerdings wird so natürlich nie klar, ob da zurecht abgemahnt wird, oder es sich im Abzocke handelt, was durchaus realistisch erscheint. Ronny will das also durchziehen, aber damit geht er natürlich ein nicht ganz zu vernachlässigendes finanzielles Risiko ein.

Und wenn es nur als Anerkennung für den Kram ist, mit dem er uns jeden Tag ein bisschen gute Laune auf den Rechner spült, oder die Aussicht auf eine Party in Potsdam, falls er das Ding gewinnt: Überweist dem Kerl ein paar Euros.

Anständige Postmaterialisten →

Dieses Interview mit Kathrin Passig über das Thema Besitzen vs. Leihen tauchte so oft in irgendwelchen Feeds auf, dass ich es dann doch irgendwann lesen musste. Hätte ich viel eher tun sollen, da stecken nicht nur ein paar wirklich gute Argumente drin, es ist auch noch unterhaltsam zu lesen – in Anbetracht der Materie durchaus eine Leistung.