Posts zum Thema ‘Nerd’

Location-Based Light Paiting

Location-Based Light Painting from Philipp Schmitt on Vimeo.

Sehr cooles project:

For any city, thousands of geotagged photos are available online. The project maps these photos in the places where they were taken.

A custom-built camera flash + smartphone setup queries the Flickr and Panoramio APIs for photos taken at the current geographical position. Whenever there’s a photo available, a flash is triggered.
Long-exposure photography captures multiple flash lights — each representing one geotagged photo — and situates them in the place of their origin.

Head over to the project page for more photos, process as well as technical details: philippschmitt.com/projects/lightpainting

Via geoawesomeness.com.

Entwickler trollen Raubkopierer →

Chrchr. Eine kleine Independentklitsche bringt ein Strategiespiel raus, in dem der Spieler einen Softwarekonzern aufbauen muss. Parallel verteilen Sie über BitTorrent eine “gecrackte” Version, in deren Verlauf die Firma im Spiel leider pleite geht, weil ihre Spiele zu oft raubkopiert werden.

Großartig. Vor allem die Reaktionen der Raubkopierer.

WTFPL →

Endlich mal ein für normalsterbliche verständliches Lizenzmodell.

Anständige Postmaterialisten →

Dieses Interview mit Kathrin Passig über das Thema Besitzen vs. Leihen tauchte so oft in irgendwelchen Feeds auf, dass ich es dann doch irgendwann lesen musste. Hätte ich viel eher tun sollen, da stecken nicht nur ein paar wirklich gute Argumente drin, es ist auch noch unterhaltsam zu lesen – in Anbetracht der Materie durchaus eine Leistung.

Back From Yet Another Globetrotting Adventure, Indiana Jones Checks His Mail And Discovers That His Bid For Tenure Has Been Denied. →

Das ist vermutlich nur witzig, wenn man in der Wissenschaft arbeitet. Aber dann ist es verdammt witzig.

[via]

MidiPad

Eigentlich bin ich nicht der Meinung, dass ich ein iPad bräuchte, auch wenn so ein extrem handliches Tablet für unterwegs ja schon eine nette Alternative zu zweieinhalb Kilo Laptop wären. Wenn ich allerdings Apps wie MidiPad sehe, juckt es mich schon ein bisschen in den Fingern:

[via]

Augmented Reality Maps Demo

Ich poste hier ja eher selten Zeug, das mit meinem Tagsüberjob zu tun hat. Abends will man ja auch mal was anderes machen. Jedenfalls war das letzte Mal, dass ich darüber nachgedacht hatte, ein Vortrag von Gur Kimchi auf der ACM GIS letzten Herbst, der sehr beeindruckendes aus den Entwicklungen hinter Microsoft’s Bing Maps zu berichten hatte. Zum Beispiel, dass für die Luftbilder, die Mircosoft übrigens selbst machen lässt und nicht irgendwo einkauft, eigene 3D-Kameras entwickelt wurden. Oder dass die Serverparks von Microsoft mittlerweile nur noch aus LKW-Containern bestehen, die auf dafür angelegten Parkplätzen abgestellt werden. Alle paar Wochen geht dort mal jemand durch und schaut nach dem rechten – und wenn zu viele der Server in einem Container den Geist aufgegeben haben, kommt ein Truck und tauscht ihn aus. Auch interessant: die Terrabytes an Luftbildern, die bei solchen Befliegungen anfallen, werden nicht etwa online kopiert, sondern per FedEx verschickt. Geht schneller.

Irgendwie hatte ich das dann (wie so oft) doch nicht aufgeschrieben. Aber der TED Talk von Blaise Agüera y Arcas hat mich dann wieder daran erinnert, dass ich letzten Herbst schon das Gefühl hatte, Microsoft hätte in einigen Bereich Google rechts überholt, und keiner hat es mitbekommen. Nach dieser wirklich eindrucksvollen Demo habe ich daran eigentlich keine Zweifel mehr.

Allerdings bestätigt Microsoft dann aber auch wieder alle lieb gewonnenen Klischees, wenn man das mal selbst ausprobieren möchte:

Für Ihren Browser wird 3D aktuell nicht unterstützt. Eine Liste der unterstützten Browser finden Sie in der Hilfe.

Und in der Hilfe steht natürlich kein Wort davon, welchen Browser ich denn nun brauche, um mitzuspielen.

In diesem Sinne: Kauft Schallplatten.

digging
CC Crate Digger von Johnny Klemme

Toller Artikel über analoge Medien im Technology Review Blog:

Sie nehmen Platz weg, sie haben Gewicht, sie starren einen ungelesen oder ungehört an und fordern, dass man sich mit ihnen beschäftige – Eigenschaften, die sich mit der totalen Beliebigkeit des digitalen Alles-haben-Könnens nicht vertragen. Sie zwingen dazu, eine Auswahl zu treffen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, die eigene geistige Landkarte zu verfeinern.

Eigentlich halte ich mich ja aus dieser DJ-Medien-Debatte am liebsten raus – jeder soll damit auflegen, womit er glücklich wird. Und auch wenn es in dem TR-Artikel gar nicht ums Auflegen geht: Die beiden Sätze da oben sind für mich persönlich der Hauptgrund, immer noch fast ausschließlich mit Vinyl aufzulegen. (Davon abgesehen, dass ich schon den ganzen Tag in einen Laptopbildschirm starre und das daher nicht auch noch in meiner Freizeit machen möchte.) Das oft gehörte Argument, es sei ja so praktisch, immer alles dabei zu haben, führt leider viel zu oft zu einer totalen Beliebigkeit. Klar könnte man sich vor jedem Set hinsetzen und eine virtuelle Plattenkiste für die Nacht vorbereiten, aber wer macht das schon (Tanith scheint einer der wenigen zu sein)? Und die kreativen Möglichkeiten, die mit einem digitalen Setup ohne Zweifel weitaus größer sind, als mit zwei Technics und einem einfachen Mixer, nutzen leider die allerwenigsten wirklich aus.

Klar sind MP3s billiger und leichter zu tragen. Aber wenn man mit diesem Argument kommt, muss man sich auch die Frage gefallen lassen, die ein geschätzter (und weit professioneller als ich arbeitender) Kollege vor einer Weile beim Essen aufbrachte:

Seid ihr DJs oder Mädchen?

Instant Karma

buddha

Braucht kein Mensch, sieht aber gut aus und macht vor allem eine Menge Spaß, diese Buddha Machine.

Otto

Leider noch nicht zu kaufen, aber ganz offensichtlich macht Otto, der Beat-Slicer, mächtig Laune. Kann man mir gerne zu Weihnachten schenken, bis dahin ist der Bursche bestimmt käuflich. Die Demo-Videos zeigen ganz nett, was Otto so alles kann:

[via]