Posts zum Thema ‘Musik’

elektronik sigara

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Reset

Ganze 9 Monate ist es her, dass hier etwas passiert ist. Schlicht zu beschäftigt gewesen mit Transatlantikumzug, Kind #3, neuem Job und allem, was da drum herum noch so anfällt (Pro Tipp: eines dieser drei Dinge reicht für ein Jahr, damit keine Langeweile aufkommt).

Für einen ausführlicheren Jahresrückblick hat es aus den gleichen Gründen auch nicht gereicht, aber immerhin habe ich es geschafft, wieder 50 Songs in einer Spotify-Playlist zu sammeln, die mich durch dieses verrückte, gerade zu Ende gegangenen Jahr begleitet haben.

Photay – Monday

Neues Zeug von Photay, den ich – überraschend, weil nicht angekündigt – kürzlich beim Jamie Woon Konzert als Aufwärmer an den CJDs sehen konnte. Wenn jeder Montag so wäre, wie dieser Song, wäre das alles gar nicht so schlimm.

50 for 2015

albert

Ich finde es ja immer etwas befremdlich, wenn schon Ende November Listen mit Jahrescharts veröffentlicht werden. Da muss dann ja zwangsläufig einiges fehlen, was durchaus Jahreschartwürdig ist, aber leider zu einem ungünstigen Zeitpunkt veröffentlich wurde. Außerdem tut es der Sache mit der Liste an sich bestimmt ganz gut, das Jahr noch mal ein bisschen sacken zu lassen, bevor man einen Strich drunter macht und sich auf eine Liste festlegt.

Ich hatte letztes Jahr schon eine Spotify-Playlist mit meinen persönlichen Lieblingen von 2014 veröffentlicht, die ich damals eher auf die schnelle zusammengestellt hatte. 2015 habe ich schon im Januar damit angefangen, immer wieder Songs zu einer Playlist hinzuzufügen und ab und zu auch wieder welche rauszuwerfen. So hat sich hoffentlich mit der Zeit eine Liste gebildet, die ich auch in ein paar Jahren noch mag.

Ende Dezember hatte ich um die 40 Stücke gesammelt. Für die verbleibenden Plätze habe ich mich dann noch mal durch die gesammelten Jahreslisten der verschiedenen Musikblogs und -Zeitschriften geklickt und dabei noch einiges gefunden, was mir vorher entgangen war. Et voilà: Meine 50 for 2015, in keiner bestimmten Reihenfolge.

Hier nochmal für nicht-Spotifyer, mit Links zu YouTube, wo ich auf die Schnelle welche finden konnte:

Maribou State – Wallflower

Funkstörung feat. Another – Laid Out

Jamie XX feat. Romy – Loud Places

Hudson Mohawke feat. Anthony – Indian Steps

George Fitzgerald feat Boxed In – Full Circle

Darkstar – Pin Secure

GOSTO – My Bad

Robot Koch feat. Delhia de France & Curtain Blue – Circles

Hot Chip – Need You Now

I Have A Tribe – Yellow Raincoats (Frank Wiedemann Remix)

Herbert – Middle (Mocky Remix)

Andreya Triana – Playing With Fire

Lake People – Escape Velocity

Flako – Kuku

Tropics – Home and Consonance

Shigeto – Do My Thing

Coma – Lora (Robag’s Fandara Qualv NB)

Isolée – Floripa

Kenton Slash Demon – Skydancer II

Fat Freddy’s Drop – Razor

Fink – Fall Into The Light (Deadbeat Remix)

Fatima Yamaha – What’s A Girl Got To Do

Flume feat. Andrew Wyatt – Some Minds

San Holo – Victory

Ta-ku feat. Wafia – American Girl

Banks – Better

Missy Elliot feat. Pharrell Williams – WTF (Where They From)

Vince Staples – Norf Norf

DJ Paypal & DJ Earl – We Finally Made It

Christian Löffler – York

Tony Allen feat. Damon Albarn – Go Back (Fort Romeau Remix)

Martyn – U1-U8

Deadbeat – Ain’t No More Flowers

Shlohmo – Slow Descent (Jim-E Stack Remix)

Marcus Marr feat. Chet Faker – Birthday Card

Losco – Scriptina

Erykah Badu – Phone Down

Kendrick Lamar – Alright

Barnt – Cherry Red (Tale Of Us Remix)

Jamie Woon – Sharpness

Nils Frahm – Mi (Soul Channel Remix)

Thundercat – Them Changes

Howling – Signs (Rødhead Remix)

Galcher Lustwerk – I Neva Seen

Kornél Kovács – Pentalón

Leif – Life Through Analogies

Bicep – Just

Tapes – Somebodies Baby

Bersarin Quartett – Hinter uns die Wirklichkeit

Noah – Sivutie

Flume Album Preview

Flume steht mit einem neuen Album in den Startlöchern. Skin wird es heissen, über ein Releasedatum schweigt er sich offenbar noch aus, aber sein Essential Mix vom Oktober lief bei mir in den letzten Wochen rauf und runter. Und wenn das Album hält, was der Preview verspricht, wird es dich damit ganz ähnlich verhalten.

Yours Truly im KFMW Adventskalender: Kraut & Rüben →

Kraftfuttermischwerkronny hat mich eingeladen, mal wieder einen Mix zu seinem allseits beliebten Adventskalender beizusteuern. Das hätte ich natürlich sowieso gern gemacht, aber umso lieber, nachdem wir uns vor einiger Zeit hier in New York endlich persönlich kennengelernt und für gut befunden haben. Der Mix schert sich so ziemlich gar nicht um Genres und fasst einfach nur das zusammen, was ich im Moment so mag – ein bisschen Schlackerbeats, hier und da ein paar Vocals, gerne auch mit ordentlich Bass. Der klassischen 4/4 Takt darf natürlich auch nicht ganz fehlen. Kraut & Rüben halt.

Tracklist:
01 Intro
02 TroyBoi – Do You?
03 Lapalux – Make Money
04 First Aide Kit – Winter Is All Over You (Baauer Remix)
05 Hudson Mohawke – Lil‘ Djembe
06 Breakage – Tugz
07 Den Sorte Skole – El Chark
08 Fink – Turn Into The Light (Deadbeat Remix)
09 Pattern Repeat – Ofetriade (Ben Klock Rmx)
10 Floating Points – Nespole
11 Isolée – Floripa
12 Nosaj Thing – Light 5
13 Fatima Yamaha – What’s a Girl Got To Do
14 Tony Allen feat. Damon Albarn – Go Back (Fort Romeau Remix)
15 Leon Vynehall – Be Brave, Clench Fists
16 Shigeto – Do My Thing
17 Maribou State – Wallflower
18 Thundercat – Hard Times (Flashfonic’s Broke Mix)
19 George Fitzgerald feat. Boxed Inn – Full Circle
20 Braille – Ports

Pendulous Moon

Das wurde aber auch Zeit. Clara Hill kommt endlich mit einem neuen Album, scheinbar komplett produziert von … King Britt! Leider erst 2016, einen genauen Termin scheint es noch nicht zu geben. Aber das warten wird sich lohnen, keine Frage.

Upfront 036: 50 Weapons

Modeselektor mischen sich durch den (bald kompletten) 50 Weapons Katalog. Techno am Morgen… ihr wisst schon.

  1. Baldwin – Anstam
  2. Dial 2.0 – Truncate
  3. Boarder – Bambounou
  4. Revolve – Benjamin Damage
  5. Plan A – FJAAK
  6. Onto This – Bambounou
  7. Ellipse – Marcel Dettmann
  8. I Go Boom (Doc Daneeka Remix) – Addison Groove
  9. Creeper – Benjamin Damage & Doc Daneeka
  10. Slavemode – Phon.o
  11. The Dirt – Shed

Photay

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Ich glaube bei Gilles Peterson bin ich an irgendeiner Stelle auf den Jungspund Evan Shornstein gestoßen, der als Photay fantastische Musik bastelt. Müsste ich eine Schublade dafür suchen, würde vermutlich Schlackerbeats draufstehen. Sein unten eingebundenes Debüt-Minialbum vom letzten Jahr läuft seit einigen Tagen bei mir auf Repeat. Das gab es scheinbar auch als Limited Edition auf Vinyl, aber die Edition muss sehr limited gewesen sein – keine Spur davon auf Discogs und eBay, obwohl scheinbar so ziemlich alle krediblen Onlineshops die Platte im Programm hatten. Andererseits verständlich – wenn ich die hätte, würde ich sie auch nicht wieder hergeben. Den Burschen sollte man im Auge behalten.

The Drop Machine →

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Paul Lamere schreibt sich auf seinem Blog Music Machinery über kleinere und größere Musik-Hacks – im Sinne von schnell zusammengestöpselten Programmen. Meistens benutzt er dabei die Programmierschnittstellen von z.B. Spotify oder The Echo Nest (wo er auch seine Brötchen verdient). Dabei kommen oft interessante Tools heraus, hier zum Beispiel die Drop Machine, die automatisch erkennen kann, an welcher Stelle in einem Song der Drop kommt – und zwar ganz ohne die Musik selbst zu analysieren:

The Drop Machine takes a very different approach – it crowd sources the finding of the drop. And it turns out, the crowd knows exactly where the drop is. So how do we crowd source finding the drop? Well, every time you scrub your music player to play a particular bit of music on Spotify, that scrubbing is anonymously logged. If you scrub to the chorus or the guitar solo or the epic drop, it is noted in the logs. When one person scrubs to a particular point in a song, we learn a tiny bit about how that person feels about that part of the song – perhaps they like it more than the part that they are skipping over – or perhaps they are trying to learn the lyrics or the guitar fingering for that part of the song. Who’s to say? On an individual level, this data wouldn’t mean much. The cool part comes from the anonymous aggregate behavior of millions of listeners, from which a really detailed map of the song emerges. People scrub to just before the best parts of the song to listen to them.