Burial outet sich

So sieht er also aus: Burial, sagenumwobenes Dubstep-Wunderkind, hat nun ein Gesicht und einen richtigen Namen. Will Bevan hat nach den zahllosen Gerüchten um seine Identität das Geheimnis gelüftet und lässt in einer Presseerklärung verlauten, dass er hauptsächlich anonym bleiben wollte, damit sich die Leute auf seine Musik konzentrieren. Diesen Wunsch kann man ihm meiner Meinung nach nicht verdenken, wird doch auf der Insel jeder neue Hype – und vor allem die entsprechenden Protagonisten – ordentlich durch die Boulevardpresse gejagt. In anderen Ländern wäre es wohl kaum denkbar, dass Leute wie Goldie oder Tricky es nach ihren musikalischen Erfolgen (die sie ja doch in einigermaßen speziellen Musikrichtungen hatten) sogar zu ganz ordentlichen Filmrollen gebracht haben. Wenn man auf diesen ganzen Rummel keine Lust hat, bleibt man eben anonym.

Wie Eikman finde ich es auch ein bisschen schade, dass Burial sich nun geoutet hat – irgendwie verliert er damit ein bisschen das Mystische, Unbestimmte, was auch seine Musik ausmacht. Noch blöder allerdings ist, dass seine geplante DJ Kicks Ausgabe anscheinend auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Dafür soll es in den nächsten Wochen eine 12″ mit neuem Material geben – immerhin etwas.

[via]

Ein Kommentar

  1. New Urban Music Blog

    Hi, my name’s Will…

    Mittlerweile pfeifen es ja die Spatzen von den Dächern: Burial, der große Unbekannte des Dubstep, der seine wahre Identität jahrelang verschleiert hat, lüftet in einem kurzen MySpace-Eintrag sein Geheimnis. Allerdings möchte er kein großes Aufheb…

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