Shigeto – No Better Time Than Now

No Better Time Than Now

Das Problem an Spotify ist ja, dass man ständig neue Musik zu entdecken hat (wie das neue Apex Twin Album zum Beispiel, das hier gerade läuft). Dabei rutschen schon mal ganz großartige Alben durch. Einmal gehört aber irgendwie vergessen, auf Save zu klicken – aus den Augen, aus dem Sinn. Mit No Better Time Than Now von Shigeto, letztes Jahr auf Ghostly International erschienen, ist das irgendwie so passiert. Umso schöner, wenn man solche verlorenen Schätze dann für sich wiederentdeckt Herrlich entspanntes Geschlackert, perfekt für einen sonnigen Freitagmorgen.

Derek Plaslaiko Boiler Room Berlin 12 Hour DJ Set

Ich zitiere mal Thomas, bei dem ich das auf Fatze gefunden habe:

… das wohl charmanteste “boiler-room”-set! [neben 12 h guter musik gibt’s ‘nen krabbelgruppen-riot, ausrastende techno-kids auf dem nachbar-balkon … knapp 9 stunden später kommen auch noch ein paar freunde vorbei (schuhe auziehen bitte!) — so gut wie ohne smartphones und energy-drinks! — nayce!!!

Mister Sunday

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In den Sommermonaten zieht es natürlich auch den New Yorker an sich nach draußen, außer es ist gerade so unerträglich heiß, dass man lieber in klimatisierten Räumen bleibt. Unter anderem bewegt es auch die Musikszene an die frische Luft. Eine sehr angenehme Veranstaltung, um draußen mit den Füßen zu wippen oder ein paar Kaltgetränke einzunehmen ist Mr. Sunday. Die Sommerveranstaltung von Eamon Harkin and Justin Carter bringt ihre Mr. Saturday Night Reihe jeden Sonntag nachmittag nach draußen. Zwischen den Fabrikbauten in Brooklyns Industry City gibt es in extrem entspannter Atmosphäre recht klassischen, aber prima aufgelegten House und Discosound. Die neuesten Musiktrends aus Hipsterburg Williamsburg wird man da nicht hören, dafür ist wirklich jeder willkommen und ein paar Regeln für den Dancefloor (keine Fotos, nicht telefonieren) sorgen für stressfreies Feiern.

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Wie man sieht, könnte die Location wahrscheinlich nicht mehr Brooklyn sein und ist wirklich ziemlich spektakulär. Wer in den nächsten Wochen noch nach New York kommt, kann sich das ganze diesen Sommer noch ansehen – bis Ende September soll es auf jeden Fall noch weitergehen, je nach Wetter vielleicht auch noch ein, zwei Wochen länger. Ansonsten retten einen Mitschnitte wie dieser sicher über den Winter:

Perceptions Haven’t Caught Up to Decline in Crime →

The gap between perception and reality is particularly large when it comes to New York City. The same YouGov survey also asked people to assess the relative safety of 10 large cities. New York was, after Chicago, the city most likely to be rated as “fairly unsafe,” or “very unsafe,” while Dallas/Fort Worth and Houston were most likely to be rated as “very safe,” or “fairly safe.” The reality, of course, is that the actual violent crime rate in New York is around half that in either Dallas or Houston, and lower than that in other big cities.

Das scheint ja ein internationales Phänomen zu sein, was Gewaltdelikte angeht: Während es in den letzten Jahren immer sicherer wird, ist die öffentliche Wahrnehmung genau entgegengesetzt. Früher war alles besser, heute ist alles ganz, ganz schlimm. Wobei ich mich gerade schon beim googlen ein bisschen wundere, dass die Zahl in Deutschland erst seit ein paar Jahren rückläufig ist:

Statistik: Anzahl der polizeilich erfassten Fälle von Gewaltkriminalität in Deutschland von 1999 bis 2013 | Statista
Quelle: Statista.com

summer is over

Summer is over.

Location-Based Light Paiting

Location-Based Light Painting from Philipp Schmitt on Vimeo.

Sehr cooles project:

For any city, thousands of geotagged photos are available online. The project maps these photos in the places where they were taken.

A custom-built camera flash + smartphone setup queries the Flickr and Panoramio APIs for photos taken at the current geographical position. Whenever there’s a photo available, a flash is triggered.
Long-exposure photography captures multiple flash lights — each representing one geotagged photo — and situates them in the place of their origin.

Head over to the project page for more photos, process as well as technical details: philippschmitt.com/projects/lightpainting

Via geoawesomeness.com.

Building your own watch-it-later video podcast with Dropbox →

Ich habe drüben auf carsten.io ein kleines Tutorial geschrieben, vielleicht auch für den ein oder anderen hier nützlich:

My feed reader and social media streams swamp me with videos every day, and some of them actually seem to be interesting. The thing is: During the day, I don’t have time to watch them. And the one time I can actually watch them – on my way home on the subway – I have no (or very slow) Internet access. Which basically means no Youtube, no Vimeo – simply no video streaming in general. So I thought it would be great if I could just save these videos to watch them later, and have them transferred automagically to my phone for offline viewing. Turns out this is actually not so hard if we use Dropbox and a fairly simple PHP script.

Musik fürs Auge →

Wie klingen Chanel, Dior und Céline? Der DJ Michel Gaubert weiß es – er macht die Musik für die großen Modenschauen.

Ganz interessantes Interview mit Michael Gaubert. Ich wusste ja, dass mitunter recht bekannte DJs die Musik für die großen Modeschauen zusammenstellen. Dass es aber selbst dafür Profis gibt, die scheinbar nichts anderes machen und davon offenbar sehr gut leben können, war mir neu.

Banks – Goddess

Banks-Goddess

Tolles Album. Ein bisschen deprimiert, düster, ziemlich future für ein Album, das vermutlich unter R&B einsortiert wird. Aber wenn Shlohmoh und Jamie Woon (unter anderen) ihre Produzentenfinger im Spiel haben, kann da vermutlich nichts schlechtes rauskommen. Ihr Song Brain läuft bei mir schon seit Wochen auf Repeat:

Es geht weiter

NewtonCreek

Es passiert wieder etwas an dieser Stelle. Geplant war das schon lange, den letzten Anstoß hat mir dann aber Felix Schwenzel gegeben. Ein sanftes Facelifting habe ich der Seite in den letzten Tagen verpasst. Ab jetzt werden wieder regelmäßig Links, Fotos, Videos, Musiktipps und hier und da sicher mal ein vollwertiger und ökologisch abbaubarer Text hier erscheinen, wenn die Zeit es zulässt. Vielleicht interessiert es ja irgend jemanden da draußen, wie es sich so lebt hier in New York.

Auch wenn das alles dann vermutlich sowieso keiner liest.