Werbeblocker verschonen den gemeinen Websurfer nicht nur von blinkender Bannerwerbung und allerlei irrelevanten Anzeigen, auf die sowieso kein gesunder Mensch klicken würde. Sie halten vor allem die Datensammelwut der Verlage einigermaßen im Zaum (die im übrigen ja immer sehr gern mit den pösen Datenkraken Google und Facebook aufmachen).
Schon ein paar Tage alt, dadurch aber natürlich nicht weniger richtig.
Meine Eltern sind Deutsche und ich wurde in einem Krankenhaus irgendwo in Hessen geboren. Das hat mit Leistung nichts zu tun, das ist Zufall, also hört doch bitte auf von Stolz und Ehre zu reden als wärt ihr bei den Hunger Games.
Ein paar kluge und sehr unterhaltsame Worte zum Thema Nationalstolz von Patsy.
Chrchr. Eine kleine Independentklitsche bringt ein Strategiespiel raus, in dem der Spieler einen Softwarekonzern aufbauen muss. Parallel verteilen Sie über BitTorrent eine “gecrackte” Version, in deren Verlauf die Firma im Spiel leider pleite geht, weil ihre Spiele zu oft raubkopiert werden.
Beim Resident Advisor nehmen sie noch mal sehr detailliert die Entwicklungen rund um die GEMA-Tarifänderung auseinander und schreiben bei der Gelegenheit auch noch mal sehr detailliert auf, was an der GEMA an sich eigentlich alles falsch läuft. Sehr lesenswert.
Ich glaube ja naiverweise doch meistens noch an das Gute im Menschen, aber Tage mit Nachrichten wie diesen lassen einen echt zweifeln.
Die Telekom schießt das Internet in Deutschland zurück in die Neunziger. An Deutschen Hochschulen machen sich immer mehr Hokuspokus-Studiengänge breit, die mit Wissenschaft in etwa soviel zu tun haben, wie ein Spanferkel mit vegetarischer Küche. Die Anschläge von Boston stellen eine ganze Stadt auf den Kopf (und die Rechtsstaatlichkeit gleich mit). Das Ende der Hetzjagd, die für den einen Täter tödlich endete, lässt die Menschen auf der Straße feiern. Während der 4 Stunden des Boston-Marathons sind in den USA übrigens im Schnitt mehr als 14 Menschen durch Schusswaffen getötet worden (basierend auf den Zahlen von 2011) – offenbar noch nicht genug, um schärfere Gesetze gegen die NRA-Lobby durchzusetzen. Uli Hoeneß hinterzieht in großem Stil Steuern, aber die Öffentlichkeit diskutiert lieber darüber, was er alles tolles für den deutschen Fußball geleistet hat, anstatt das mal im Kontext mit der Schikanierung von Hartz 4 Empfängern zu diskutieren, die den Staat ja angeblich ach so böse schröpfen. Die EU will Obst- und Gemüsesorten illegalisieren – man kann sich prima vorstellen, wie der Entwurf für den Beschluss von Lobbyisten der Saatguthersteller souffliert wurde. Und dann geht auch noch Mario Götze zu den Bauern.
Boris Blank – seines Zeichens eine Hälfte von Yello – und Håkan Lidbo – von dem ich ungefähr seit irgendeiner Force Inc. Platte nichts gehört hatte – haben den Yellofier gebaut. Eine iOS App, mit der sich jedes aufgenommene Geräusch dank eingebauten Effekten und Sequenzer in Musik verwandeln soll. Dazu gibt es eine kleine Competition um den besten Track, der damit gebaut wird.
Sieht nach einem großen Spaß aus und kostet nichts, wird also auf jeden Fall heute Abend mal getestet.
Ich hatte vor gut 6 Jahren schon mal auf diese Burgervariante hingewiesen, die bei uns seitdem immer mal wieder auf den Tisch kommt. Die letzte Male war das dann aber irgendwie immer mehr improvisiert, weil das Adventsblog, wo das Rezept damals veröffentlich wurde, schon seit einiger Zeit offline ist. Als ich dann gestern mal wieder überlegte, was alles auf den Einkaufszettel muss, kam mir dann der Geistesblitz, doch mal in der Wayback Machine nachzusehen – und siehe da: Krabbenburger à la Cosmic DJ.
Damit das ganze nicht wieder in der digitalen Versenkung verschwindet, hier noch mal zum Nachbraten (in meiner leicht abgewandelten Version).
Ihr braucht für 4 Burger:
150g Nordseekrabben
250g Hack, am besten vom Rind
4 EL Semmelbrösel
2 Lauchzwiebeln
Ein paar Blätter Kopfsalat
Gewürzgurken
Zwiebel
Tabasco
Fischsauce aus dem Asialaden
Worcestersauce
Mayonnaise
Tomatenmark
Wer’s mag: Cheddar
Und so geht’s:
Patties
Lauchzwiebeln fein hacken.
Die Krabben leicht ausdrücken und abtropfen lassen, dann kleinhacken oder mit dem Pürierstaab zermatschen.
Semmelbrösel, Hackfleisch, und die gehackten Lauchzwiebeln dazugeben, dann
3 EL Fischsauce und ein paar Schuss Tabasco dazugeben.
Das ganze mit den Händen ordentlich durchmatschen,
anschließend aus der Masse 4 gleich große Patties formen.
Die Patties erstmal zur Seite stellen.
Sauce
3 EL Mayonaise,
1 EL Tomatenmark und
1 EL Worchestersauce zu einer Cocktailsauce verrühren,
mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Garnitur
Salatblätter waschen, abtropfen lassen.
1–2 Tomaten in Scheiben schneiden.
Zwiebel, Cheddar und Gewürzgurken (längs) in dünne Scheiben schneiden.
Wenn alles vorbereitet ist, kann es los gehen:
Die Patties entweder auf den Grill oder in die Pfanne (mit Olivenöl) und dort von beiden Seiten braun grillen/braten.
Währenddessen die Brötchen im Ofen kurz vorwärmen
Jetzt noch nach Geschmack aus den übrigen Zutaten die Burger basteln – fertig.