Green-Wood Cemetery

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Direkt bei uns um die Ecke, und trotzdem musste es über ein Jahr dauern, bis wir es zum ersten mal hin schaffen: Der Green-Wood Cemetery. Zugegebenermaßen nicht gerade der erste Punkt auf der Liste der Sehenswürdigkeiten von New York City, aber definitiv einen Besuch wert – vor allem wenn einem nach ein paar Tagen in der Stadt mal nach etwas Ruhe ist.

Wem es etwas komisch vorkommt, sich in seiner Freizeit auf einem Friedhof rumzutreiben, den kann ich beruhigen: Das in der südlichen Hälfte von Brooklyn gelegene Natural Historic Landmark ist eigentlich vor allem ein sehr schön angelegter Park, der außerdem an der nördlichen Ecke einen fantastischen Ausblick über die Bay und nach Manhattan bietet. Und groß ist er: knapp 2 Quadratkilometer oder 600,000 Gräber, in denen auch einige Angehörige der New Yorker Prominenz ruhen.

Definitiv ein Highlight von Brooklyn abseits der üblichen Sehenswürdigkeiten.

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Ein guter Tag

Gleich zwei richtig, richtig tolle Platten stehen seit heute in den Regalen, wie wir früher™ gesagt haben.

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Zum einen Caribou, der endlich den Nachfolger des großartigen Albums Swim vorstellt – und kein bisschen nachlässt. Our Love knüpft nahtlos an Hymnen wie Sun an und man wundert sich ein bisschen, dass Dan Snaith diese Platte erst zum Ende der Open Air Saison rausbringt.


Eine ganz andere Baustelle beackert Flying Lotus, der auf You’re Dead wie gewohnt mit genial-wahnsinnigem Jazzbeatgeschlacker aufwartet. Nichts für schwache Nerven, aber dafür umso hörenswerter.

Your client couldn’t control a single buttoned CDJ, so he certainly isn’t going to control our bank account. →

Ich habe sehr laut gelacht.

Wien

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Hübsch da.

Berlin Nights →

The people I’d talked to who had been to Berghain—and there were many—conjured ecstatic evenings, Boschian contortions, and a dusky Arcadia that an American hockey dad like me had never even imagined wanting to experience.

Jaja, ich weiß, solche Artikel gibt es wie Sand am Meer und ganz taufrisch ist dieser hier auch nicht mehr. Trotzdem sehr lesenswert, wie der amerikanische Hockey Dad die Spuren von Techno in Berlin erkundet, und das ganze am Ende auch irgendwie verstehen, oder zumindest nachvollziehen kann.

Shigeto – No Better Time Than Now

No Better Time Than Now

Das Problem an Spotify ist ja, dass man ständig neue Musik zu entdecken hat (wie das neue Apex Twin Album zum Beispiel, das hier gerade läuft). Dabei rutschen schon mal ganz großartige Alben durch. Einmal gehört aber irgendwie vergessen, auf Save zu klicken – aus den Augen, aus dem Sinn. Mit No Better Time Than Now von Shigeto, letztes Jahr auf Ghostly International erschienen, ist das irgendwie so passiert. Umso schöner, wenn man solche verlorenen Schätze dann für sich wiederentdeckt Herrlich entspanntes Geschlackert, perfekt für einen sonnigen Freitagmorgen.

Derek Plaslaiko Boiler Room Berlin 12 Hour DJ Set

Ich zitiere mal Thomas, bei dem ich das auf Fatze gefunden habe:

… das wohl charmanteste “boiler-room”-set! [neben 12 h guter musik gibt’s ‘nen krabbelgruppen-riot, ausrastende techno-kids auf dem nachbar-balkon … knapp 9 stunden später kommen auch noch ein paar freunde vorbei (schuhe auziehen bitte!) — so gut wie ohne smartphones und energy-drinks! — nayce!!!

Mister Sunday

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In den Sommermonaten zieht es natürlich auch den New Yorker an sich nach draußen, außer es ist gerade so unerträglich heiß, dass man lieber in klimatisierten Räumen bleibt. Unter anderem bewegt es auch die Musikszene an die frische Luft. Eine sehr angenehme Veranstaltung, um draußen mit den Füßen zu wippen oder ein paar Kaltgetränke einzunehmen ist Mr. Sunday. Die Sommerveranstaltung von Eamon Harkin and Justin Carter bringt ihre Mr. Saturday Night Reihe jeden Sonntag nachmittag nach draußen. Zwischen den Fabrikbauten in Brooklyns Industry City gibt es in extrem entspannter Atmosphäre recht klassischen, aber prima aufgelegten House und Discosound. Die neuesten Musiktrends aus Hipsterburg Williamsburg wird man da nicht hören, dafür ist wirklich jeder willkommen und ein paar Regeln für den Dancefloor (keine Fotos, nicht telefonieren) sorgen für stressfreies Feiern.

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Wie man sieht, könnte die Location wahrscheinlich nicht mehr Brooklyn sein und ist wirklich ziemlich spektakulär. Wer in den nächsten Wochen noch nach New York kommt, kann sich das ganze diesen Sommer noch ansehen – bis Ende September soll es auf jeden Fall noch weitergehen, je nach Wetter vielleicht auch noch ein, zwei Wochen länger. Ansonsten retten einen Mitschnitte wie dieser sicher über den Winter:

Perceptions Haven’t Caught Up to Decline in Crime →

The gap between perception and reality is particularly large when it comes to New York City. The same YouGov survey also asked people to assess the relative safety of 10 large cities. New York was, after Chicago, the city most likely to be rated as “fairly unsafe,” or “very unsafe,” while Dallas/Fort Worth and Houston were most likely to be rated as “very safe,” or “fairly safe.” The reality, of course, is that the actual violent crime rate in New York is around half that in either Dallas or Houston, and lower than that in other big cities.

Das scheint ja ein internationales Phänomen zu sein, was Gewaltdelikte angeht: Während es in den letzten Jahren immer sicherer wird, ist die öffentliche Wahrnehmung genau entgegengesetzt. Früher war alles besser, heute ist alles ganz, ganz schlimm. Wobei ich mich gerade schon beim googlen ein bisschen wundere, dass die Zahl in Deutschland erst seit ein paar Jahren rückläufig ist:

Statistik: Anzahl der polizeilich erfassten Fälle von Gewaltkriminalität in Deutschland von 1999 bis 2013 | Statista
Quelle: Statista.com

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Summer is over.